Ein Massage-Seminar für Paare und gute Freunde, in kleiner Runde. Ihr lernt einfache Grifftechniken aus zehn Jahren Praxis – und werdet dabei selbst je rund 90 Minuten massiert.
Wann habt ihr euch das letzte Mal berührt, ohne dass nebenbei etwas lief – ohne Handy, ohne Fernseher, ohne „gleich noch schnell“?
Es scheitert selten am Wollen. Es scheitert an den Händen: Nach zwei Minuten tun die Daumen weh, der andere sagt „ist gut so“, und der Moment ist vorbei. Beide sind ein bisschen enttäuscht, keiner sagt etwas.
Das hat nichts mit Zuneigung zu tun. Es ist Handwerk. Und Handwerk kann man lernen – an einem Tag.
Drei Minuten: wie es dort aussieht, wie ein Seminar abläuft.
Ich arbeite seit über zehn Jahren als medizinischer Masseur: in der Physiotherapie, im Wellnessbereich und im Leistungssport, unter anderem in der Bundesliga. Das sind einige tausend Behandlungen, und dabei redet man viel.
„Ich wünschte, mein Partner würde mich so massieren.“
Diesen Satz höre ich auf der Liege häufiger als jeden anderen. Und fast immer klingt er, als wäre das eben nicht zu ändern – als bräuchte man dafür eine dreijährige Ausbildung.
Für eine medizinische Behandlung braucht man sie tatsächlich. Für eine Massage, die dem Menschen neben euch auf dem Sofa spürbar guttut, braucht es etwa ein Dutzend Griffe. Die richtigen, sauber ausgeführt, aus der richtigen Haltung heraus.
Deshalb habe ich dieses Seminar entwickelt. Ich nehme das, was in meiner Praxis zuverlässig wirkt, lasse alles weg, was ihr nicht braucht, und zeige euch den Rest so lange, bis er sitzt. Einfache Grifftechniken, die viel bewirken – und die ihr euer Leben lang benutzen könnt.
Fünf Stunden klingen lang. Sie vergehen schnell, weil ihr fast durchgehend selbst arbeitet. Kleine Runde, gedämpftes Licht, ruhige Musik, warmes Öl. Ihr habt euren eigenen Tisch und übt für euch, nicht vor der Gruppe. Ich komme von Tisch zu Tisch und korrigiere leise mit der Hand, damit ihr den Unterschied sofort spürt.
Nacken, Schultern, Rücken, Kopf, Hände, Füße. Kein Streicheln über den Rücken, sondern das, womit ich täglich arbeite – so weit vereinfacht, dass es auf dem Sofa funktioniert, und trotzdem wirksam bleibt.
Der häufigste Grund, warum man nach fünf Minuten aufhört, ist die eigene Haltung. Ihr lernt, mit dem Körpergewicht zu arbeiten statt mit den Daumen. Danach schafft ihr zwanzig Minuten, ohne zu verkrampfen. Das braucht Wiederholung – und dafür sind die fünf Stunden da.
Ihr geht mit Unterlagen nach Hause, in denen jeder Griff bebildert ist, dazu euer Öl, euer Zertifikat und ein Foto von dem Tag. Damit ihr nächste Woche noch wisst, wie es ging.
Ihr bringt bequeme Kleidung mit. Sonst nichts – alles andere steht bereit, wenn ihr ankommt.
In der Liste oben fehlt etwas: Jeder von euch wird an diesem Tag rund 90 Minuten massiert. Im Hotelspa zahlt ihr dafür zu zweit 240 bis 330 €.
Ihr bekommt die Massage hier also nicht obendrauf – ihr bekommt für denselben Betrag noch die Fähigkeit dazu, sie euch ab jetzt gegenseitig zu geben.
Sekt oder Limonade, eine kurze Runde, ihr sucht euch euren Tisch aus. Niemand muss etwas erzählen, was er nicht erzählen möchte.
Haltung, Druck, Tempo, Öl. Warum die meisten zu schnell und zu punktuell arbeiten – und wie es sich anfühlt, wenn es stimmt. Danach versteht ihr, warum eure Daumen bisher wehgetan haben.
Der längste Block. Ihr macht, ich korrigiere. Dann wird getauscht, damit jeder einmal auf beiden Seiten war. Für diesen Teil braucht man die Zeit.
Snack, Wasser, kurz sitzen. Erfahrungsgemäß der Teil, in dem am meisten gelacht wird.
Die Stelle, über die sich fast jeder beklagt, der zu mir kommt. Wenige Griffe, große Wirkung. Für die meisten der nützlichste Teil des Tages.
Die unterschätzten Klassiker. Zehn Minuten, die auch an einem langen Dienstagabend noch drin sind.
Freies Üben: Ihr stellt euch aus allem, was ihr gelernt habt, eine feste Reihenfolge für zu Hause zusammen. Ich gehe herum und feile mit euch an den Details.
Zertifikate, Erinnerungsfoto, eure Unterlagen und euer Öl. Ihr geht ruhiger raus, als ihr reingekommen seid.
Weil ihr euch bei jedem Block abwechselt, wird jeder von euch an diesem Tag rund anderthalb Stunden lang massiert – von einem Menschen, den ich währenddessen anleite und korrigiere.
Eine 90-Minuten-Massage kostet in einem guten Berliner Hotelspa zwischen 120 und 165 € – pro Person. Für euch beide zusammen wäre das der Preis dieses Seminars, nur ohne dass ihr danach etwas könnt.
Ob seit sechs Monaten oder sechsundzwanzig Jahren zusammen. Ein guter Anlass für einen Jahrestag – vor allem, weil davon etwas übrig bleibt.
Ein Tag zu zweit, an den ihr euch länger erinnert als an einen Brunch. Funktioniert auch gut als gemeinsames Geschenk zum Geburtstag.
Nähe, ohne dass viel geredet werden muss. Wer sich damit sonst schwertut, hat hier einen unverfänglichen Anlass.
Vorkenntnisse braucht ihr nicht. Gearbeitet wird an Rücken, Nacken, Kopf, Händen und Füßen – in bequemer Kleidung oder mit freiem Rücken, ganz wie es für euch stimmt. Mehr zieht niemand aus.
Staatlich geprüfter Masseur und medizinischer Bademeister, seit über zehn Jahren mit den Händen im Beruf: Physiotherapie, Wellness, Leistungssport in der Bundesliga. Heute bin ich mit Reset30 vor allem in Berliner Behörden, Kanzleien und Unternehmen unterwegs.
In dieser Zeit habe ich vor allem eines gelernt: Die Griffe, die am meisten bringen, sind nicht die kompliziertesten. Die zeige ich euch – ohne Esoterik, ohne Fachbegriffe, und mit genug Humor, dass es nie andächtig wird.
Nicht von Seminarteilnehmern – von Menschen, die bei mir auf der Liege liegen. Sie sind der Grund, warum es dieses Seminar überhaupt gibt.
„Können Sie meinem Mann bitte zeigen, wie das geht?“— gehört in der Praxis
„Meine Freundin versucht es ja, aber nach fünf Minuten hat sie keine Kraft mehr.“— gehört in der Praxis
„Zu Hause macht das keiner. Nicht weil er nicht will, sondern weil er nicht weiß, wo.“— gehört in der Praxis
Die Termine wechseln sich ab: ein Wochenende samstags, das nächste sonntags. Macht vier im Monat. Mehr mache ich nicht, sonst käme ich nicht an jeden Tisch – und genau das ist der Punkt an einer Runde mit sechs Paaren.
Ihr bucht einen Platz für zwei Personen. Direkt danach bekommt ihr die Adresse in Berlin und alle weiteren Infos per E-Mail.
Kein Termin dabei, der passt? Schreibt mir an info@reset30.de, dann setze ich euch auf die Liste für den nächsten.
Zum Jahrestag, zu Weihnachten, zur Hochzeit. Ihr bekommt den Gutschein gedruckt per Post oder als PDF zum Ausdrucken. Den Termin sucht ihr euch später gemeinsam aus, drei Jahre lang habt ihr Zeit dafür.
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Nein, das Seminar ist für Anfänger gemacht. Jeder Griff wird gezeigt, dann geübt, dann korrigiert.
Nein. Gearbeitet wird mit freiem Rücken oder in bequemer Kleidung, das entscheidet ihr. Handtücher liegen bereit. Und es gibt keinen Moment, in dem jemand vor der Gruppe etwas vormachen muss.
Etwas Bequemes, in dem ihr euch bewegen könnt – ein T-Shirt oder Trägershirt ist ideal. Öl hinterlässt manchmal Spuren, also besser nicht die Lieblingsbluse.
Nein. Das ist ein handwerkliches Seminar unter Anleitung eines staatlich geprüften Masseurs. Es geht um Technik, Entspannung und Nähe, nicht um Erotik. Deshalb kommen auch Freundinnen, Geschwister oder Mütter mit ihren Töchtern.
Ja, sehr gern. Ein Platz gilt für zwei Personen, die miteinander üben möchten. Freunde, Geschwister, Kolleginnen – alle willkommen.
Es fühlt sich kürzer an, weil ihr fast durchgehend selbst arbeitet und abwechselnd auch auf der Liege liegt. Kürzer ginge es aber wirklich nicht: Wer nach 90 Minuten nach Hause geht, hat etwas gesehen, aber nichts gelernt. Ein Griff bleibt erst hängen, wenn man ihn mehrfach unter Korrektur gemacht hat. Eine Pause mit Snack ist eingeplant.
Ja, und zwar reichlich. Bei jedem Block wechselt ihr euch ab, sodass jeder von euch über den Tag verteilt rund 90 Minuten auf der Liege liegt – angeleitet und korrigiert von mir. Zum Vergleich: Eine einzelne 90-Minuten-Massage kostet in einem guten Berliner Hotelspa zwischen 120 und 165 € pro Person.
Bis sieben Tage vorher könnt ihr kostenlos auf einen anderen Termin wechseln. Danach dürft ihr euren Platz an ein anderes Paar weitergeben – sagt mir einfach kurz Bescheid, wer stattdessen kommt.
Alle zwei Wochen im Wechsel: ein Wochenende samstags von 13 bis 18 Uhr, das nächste sonntags von 11 bis 16 Uhr. Das sind vier Termine im Monat mit jeweils höchstens sechs Paaren. Ist einer ausgebucht, setze ich euch auf die Liste für den nächsten.
In Berlin, gut mit Bus und Bahn zu erreichen. Die genaue Adresse bekommt ihr direkt nach der Buchung per E-Mail.
Entweder online vorab oder vor Ort in bar oder per Karte. Eine Rechnung bekommt ihr in jedem Fall.
Meistens ja. Bei akuten Beschwerden, einem Bandscheibenvorfall, Thrombose, Fieber oder in der Schwangerschaft schreibt mir bitte vorher kurz und klärt es im Zweifel mit eurem Arzt ab. Dann passe ich die Übungen für euch an.
249 € für euch beide, fünf Stunden, und danach könnt ihr etwas, das ihr jede Woche gebrauchen könnt. Vier Termine im Monat, sechs Paare pro Termin. Was der Kalender anzeigt, ist frei.
Termin sichern Noch eine Frage offen? Schreibt mir an info@reset30.de